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Aktuell


31.01.2010, Schweizermeisterschaft in Davos

Am Wochenende fand die Einzel Schweizermeistermeisterschaft in Davos statt. Ein insgesamt sehr harter Parcours mit über 2000 Höhenmetern. Dazu noch die sehr kalten Bedingungen machten den Wettkampf sehr schwer.

Marcel und Werner konnten beide einen sehr guten Wettkampf zeigen und holten auch Medaillen. Marcel Bronze bei den Senioren und Werner Gold bei den Espoirs/U23. Gewonnen wurde das Rennen von Florent Troillet.

Nun geht es nächstes Wochenende weiter mit dem Team Weltcup in der Schweiz. Die Trophée des Gastlosen. Marcel wird mit Yannick Ecoeur, 5. an der Schweizermeisterschaft, am Start sein und Werner mit Cyrille Fellay.


09.01.10 Schweizermeisterschaft Vertical

Wie schon die letzten zwei Jahre fand am Samstag die Vertical Schweizermeisterschaften in Gryon VD statt. Der Parcours führte über eine Distanz von 4.2km und 804 Höhenmeter. Die ganze schweizer Elite war am Start. Gewonnen wurde das Rennen klar von Florent Troillet in einer unglaublichen Zeit von 33:30 min. Wir verloren auf den Sieger rund drei Minuten. Werner beendete das Rennen auf dem 7. Platz und gewann den Schweizermeistertitel bei den U23 und Marcel wurde 8er.

Nächstes Wochenende werden wir beide am Wiriehorn-Nachtsprint teilnehmen. Wir freuen uns sehr auf diesen Wettkampf in unserer Region.



24.10.09 KM Vertical, Fully VS

An diesem Samstag nahmen wir am KM Vertical teil. Bei diesem Wettkampf sind 1000 Höhenmeter auf einer Distanz von 1.92 km zurückzulegen. Heuer konnten wir unsere guten Zeiten von letztem Jahr nicht ganz bestätigen. Werner erreichte mit einer Zeit von 39:21 min das Ziel und Marcel brauchte 34:57 min. Dies war der letzte Wettkampf für uns vor der Wintersaison, die am 12.12.09 mit dem Night Attack beginnt.


09-11.09.09 Trainingskurs Leukerbad

Wir trainierten mit dem SAC Swiss Team 3 Tage in Leukerbad. Am Freitagnachmittag stand ein Intervalltraining auf dem Programm, 3 mal 10 min 30/30 sec und dazwischen 8 min Pause. Dieses Training absolvierten wir auf der Bahn. Am Samstag machten wir eine halbe Stunde Spinning vor dem Morgenessen, danach fuhren wir ins Tal um dann mit den klassischen Rollski zurück nach Leukerbad zu laufen. Am Nachmittag machten wir den Gemmi Run. Diese Strecke führt von Leukerbad auf die Gemmi. Wenn man für diese Strecke weniger als 1 h 10 min braucht, kann man gratis mit der Bahn herunterfahren und zusätzlich gibt's einen freien Eintritt ins Burgerbad. Von unserem Team schafften es alle unter 1 h und somit genossen wir nach dem Training das Thermalbad.
Am Sonntagmorgen gingen wir in den Kraftraum, wo die einen Intermuskulär und die anderen Ausdauerkraft trainierten. Zum Abschluss gingen wir am Nachmittag in den Talboden und trainierten dort mit den Skating Rollskis.
Es waren super Trainingstage und wir konnten gut von den vorhandenen Infrastrukturen profitieren.


14-16.08.09 Trainingskurs Sargans

Wir absolvierten einen dreitägigen Trainingskurs in der Region Pizol / Sargans. Auf dem Programm standen Ausdauereinheiten zu Fuss und mit den Rollskis. Zudem nahmen wir am Samstag am Pizol Challenge teil.
Diesen Wettkampf kann man einzeln, in zweier- oder vierer Teams machen. Vom Swiss Team Ski Mountaineering waren drei Viererteams am Start.
Wir belegten die Plätze 1, 5 und 9. Marcel absolvierte die Bike Strecke fürs Siegerteam und Werner den Kammlauf. Zudem konnte unser Teamkollege Hug Alexander den Einzelwettbewerb für sich entscheiden.
Am Sonntag machten wir von Wangs aus eine schöne Stocktour bis zu Pizolhütte. Wir hatten das ganze Wochenende super Wetter und konnten hervorragend trainieren.


07.08.09 Gutz-Cup

Wie fast jedes Jahr nehmen wir auch dieses Jahr wieder am Gutz-Cup teil. Dieses Bergrennen kann mit dem Rennvelo oder MTB absolviert werden. Die Strecke führt vom Mühlebachschulhaus auf die Gr. Scheidegg. Der Rekord dieser Strecke hält seit 2004 der ehemalige Radprofi Sven Montgomery in einer Zeit von 30:00 min.


12.07.09 Markus Zberg Charity Classic

An diesem Sonntag nahmen wir an der Charity Classic, die von Markus Zberg ins Leben gerufen wurde, teil. Der Erlös dieser Veranstaltung geht zu Handen von RIGHT TO PLAY.
Zuerst fuhren alle 170 Teilnehmer gemeinsam rund um den Thunersee. Von Leissigen gings dann nach Aschiried. Auf diesem letzten Abschnitt wurde dann die Zeit mittels eines Chips genommen. Dieser Aufstieg bewähltigte der Radprofi Florian Stalder am schnellsten vor seinem Teamkollegen Markus Zberg. Marcel erreichte den 5. Platz und Werner wurde 8er.


19-25.02.09 Europameisterschaft Tambre

Vertical Race (Werner)


Am ersten Tag der diesjährigen Europameisterschaft fand das Vertical Race statt. Zum ersten Mal wurde diese Disziplin abseits der Pisten durchgeführt. Somit waren Spitzkehren und eine Portage zu absolvieren. Insgesamt waren knapp 600 Höhenmeter zu absolvieren für uns Junioren. Der erste Teil war sehr flach und kam mir wegen meiner Gleiterfähigkeiten vom Langlaufen her sehr entgegen. Danach wurde es sofort steil und die Spitzkehren begannen. Nach einer kleinen Abfahrt mit den Fellen musste noch die Portage (120 Hm) hinauf ins Ziel absolviert werden.

Der Startschuss fiel um 9 Uhr etwas oberhalb von Tambre. Ich erwischte einen sehr guten Start und konnte mich gleich in Führung setzten. Als die Flachpassage absolviert war, Griff ich an und konnte meine ersten Verfolger distanzieren. Danach konnte ich den Wettkampf von vorne kontrollieren und liess mir meinen EM-Titel nicht mehr nehmen. Mit einer Zeit von etwas mehr als 28 Minuten siegte ich vor Robert Antonioli (ITA) und Marc Pinsach (ESP). Natürlich bin ich überglücklich mit meinem ersten Internationalen Titel und topmotiviert für die nächsten Wettkämpfe.


Staffel (Junioren)

Am zweiten Tag stand schon der Staffel-Wettkampf auf dem Programm. Bei den Junioren starten pro Nation 3 Läufer: 1 Juniorin, 1 Kadett, 1 Junioren). Bei dem Teamwettkampf ist nur ein kurzer Parcours (ca. 10min., 2 Aufstiege, 2 Abfahrten, 1 Portage) zu absolvieren.

Unsere Schweizer Mannschaft hatte gleich 3 Sieger vom Vortag im Team (Jennifer Fiechter, Alan Tissières, Werner Marti). Und somit zählten wir sicherlich zu den Titelkanditaten. Leider geschah Alan am Vorabend noch des Wettkampfes noch ein Missgeschick: Er schnitt sich mit seinem Messer in den Finger und musste noch ins Spital gebracht werden. Insgesamt mussten ihm 10 Stiche genäht werden und wir wussten nicht ob er starten kann. Als er um Mitternacht wieder vom Spital zurück ins Hotel kam, sah es nicht gerade gut aus.

Am nächsten Morgen nahm Jennifer für unsere Equipe den Start in Angriff. Sie übergab als dritte hinter Tschechien und Frankreich. Alan konnte den Start dann trotz den Schmerzen in Angriff nehmen. Er zeigte ein super Wettkampf und übergab mir als erster. Gleich am Start öffnete sich meine Bindung und ich verlor wertvolle Sekunden. Ich konnte dann nur noch knapp vor Frankreich und Italien starten. Anfangs des zweiten Aufstiegs waren wir alle zusammen. Wir konnten uns vom Franzosen absetzten. Der Italiener nahm die Abfahrt ca. 5 Sekunden vor mir in Angriff. Bis ins Ziel fehlte mir nur noch eine Sekunde zum Sieg. Natürlich war ich im ersten Moment sehr enttäuscht. Aber den Umständen entsprechend konnte unser Team ein super Wettkampf zeigen und ich konnte mich über meine zweite Medaille freuen.


Staffel (Elite)

Dieses Jahr konnte ich dank meinen bisherigen Resultaten auch das Staffel Rennen laufen. Pro Nation starten vier Läufer und jeder muss die vorgegebene Runde (zwei Aufstiege und Abfahrten, eine Portage und insgesamt ca. 180 Höhenmeter) absolvieren. Florent Troillet war unser Startläufer. Er konnte sich gleich vom Start weg an die Spitze setzen und bis zur Portage einen Vorsprung von 15 sec rauslaufen. Doch leider hatte er nach der Portage Probleme mit der Bindung und konnte einen Ski nicht mehr anschnallen. Mit diesem Problem verlor er mehr als eine Minute und alle anderen Nationen konnten an ihm vorbeiziehen. Ich war der zweite Läufer unserer Staffel. Florent übergab mir auf dem achten Zwischenrang. Ich startete sehr schnell und konnte nach wenigen Metern die ersten Läufer überholen und uns somit auf den vierten Zwischenrang verbessern. Auch Yannik Ecoeur konnte nochmals einen Läufer überholen. Dadurch waren wir wieder auf Medallienkurs. Die verlorene Zeit bei der Startrunde konnte unser Schlussläufer Pierre Bruchez auch nicht mehr aufholen. Trotz der Materialprobleme von Florent konnten wir uns noch auf den dritten Schlussrang vorkämpfen und freuten uns über die Bronzemedaille.


Team Wettkampf

Für den Team Wettkampf waren zwei Herren Teams und ein Frauen Team für die Schweiz am Start. Für dieses Rennen war ich sehr motiviert. Da ich und mein Teamkollegen Yannik Ecoeur diesen Winter schon mehrere Topten Plätze im Weltcup feiern konnten, gingen wir mit Ambitionen an den Start. Unser Ziel war ein Platz unter den ersten Fünf. Auf dem Program stand ein technischer Parcours mit ca. 2500 Höhenmetern aufgeteilt in vier Aufstiege und Abfahrten.
Direkt nach dem Startschuss wurde ein horrendes Tempo angeschlagen. Wir blieben auch an diesem Tag nicht von Materialproblemen verschont. Nach ein paar hundert Metern verlor ich einen Ski konnte ihn aber sofort wieder anschnallen und wieder nach vorne aufschliessen. Doch leider verlor ich noch mehrere Male den Ski und hatte dann gegen Ende des ersten Aufstieges Mühe das schnelle Tempo mitzugehen. Nach einer langen Portage über einen Grat nahmen wir die erste Abfahrt in Angriff. In der Abfahrt konnte ich mich ein bisschen erholen und fand in dem folgenden Aufstieg meinen Rhythmus wieder. Leider hatte dann Yannik Probleme mit der Bindung und verlor die Skis mehrere Male. Zuerst wussten wir nicht ob wir das Rennen noch zu Ende laufen konnten, wenn die Bindung nicht mehr hält. Im nächsten Aufstieg war das Problem mit der Bindung behoben und wir konnten wieder voll aufdrehen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon zu viel Zeit auf die vordersten Plätze verloren und konzentrierten uns darauf, denn siebten Platz zu verteidigen. Bis ins Ziel verloren wir ca. 10min auf die neuen Team Europameister aus Italien. Es war ein wunderschöner und sehr anspruchsvoller Wettkampf.

Einzel Junioren

Am Montag fand noch der dritte und somit letzte Wettkampf für die Junioren statt. Das Einzelrennen. Ein Wettkampf mit je drei Aufstiegen und Abfahrten, Portage mit Steigeisen. Insgesamt waren knapp 1100 Höhenmeter zu absolvieren. Nach meinen beiden guten Leistungen bei den vorherigen Wettkämpfen, war ich zuversichtlich auch hier einen guten Wettkampf zu zeigen.
Leider kam alles anders. Gleich vom Start weg schlugen die Italiener einen hohen Rhythmus an. Ich bemerkte sofort, dass ich keine guten Beine habe, versuchte trotzdem noch so lange wie möglich mitzugehen. Danach verlor ich kontinuierlich Zeit auf die Spitze und beendete den Wettkampf auf Rang 7. Natürlich bin ich etwas enttäuscht über diesen Wettkampf, aber mit 2 Medaillen bin ich trotzdem sehr zufrieden. Ich kann daraus eine sehr positive EM-Bilanz ziehen mit zwei Podestplätzen in drei Rennen.

Nun geht es nächstes Wochenende schon wieder weiter mit der Einzel-Schweizermeisterschaft in Stoos. Ich hoffe ich kann mich gut erholen und einen guten Wettkampf zeigen.


Einzel Elite

Dies ist die Königsdisziplin des Ski Alpinismus. Ich konnte dank meinen bisherigen Resultaten als einer der vier qualifizierten Schweizer an den Start gehen. Mein Ziel für diesen Wettkampf war ein Platz unter den ersten acht, mit einer Top Tagesform wäre es auch möglich unter die ersten fünf zu laufen.
Vor dem Start waren meine Gefühle ein bisschen gemischt, einerseits war ich topmotiviert, anderseits wusste ich nicht genau wie gut ich vom Teamrennen zwei Tage davor erholt bin.
Der Startschuss wurde um 9.15 Uhr gegeben. wie bei allen Rennen der EM wurde auch wieder sehr schnell gestartet. Die ersten fast flachen 2 km lief ich gut platziert in einer Gruppe. Doch ich bekam sehr schnell Mühe dieses horrende Tempo mitzulaufen und verlor Platz um Platz. Am Ende des ersten Aufstieges befand ich mich noch knapp unter den ersten zwanzig. Nach diesem ersten langen Aufstieg war ich froh die erste Abfahrt in Angriff nehmen zu können. Ich hoffte nach dieser Abfahrt meinen Rhythmus zu finden und mich nach vorne kämpfen zu können. Im zweiten Aufstieg fühlte ich mich besser und konnte verschiedene Läufer überholen. Plötzlich war ich am Anfang des dritten und letzten Aufstieges auf dem 10. Platz. In diesem letzten Aufstieg gab ich alles und konnte die letzte Abfahrt immer noch in den Topten angehen. Mir gelang eine gute Abfahrt und konnte noch zwei Läufer, die mit Materialproblemen zu kämpfen hatten, überholen. Ich überquerte die Ziellinie somit auf dem 8 Rang und war zugleich bestplatzierter Schweizer. Nachträglich bekam der vor mir platzierte Italiener Denis Trento eine Strafminute. Dadurch erbte ich auf dem Papier den siebten Platz von ihm.
Dieser Wettkampf war der letzte der diesjährigen Europameisterschaft. Ich war mit meinen Topten Platzierungen und der Bronzemedaille aus der Staffel sehr zufrieden. Ich werde viele positive Erinnerungen von dieser EM mitnehmen.


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